
– Bild: KI-generiert –
Mi, 4.3.
Grindige Tiere
Nina Maria Metzger liest aus ihrer aktuellen Arbeit „grindige tiere“, einem stetig wachsenden Text über die Lebensrealität von vier Frauen. Mit trockenem Humor und einem genauen Blick auf das Abgründige im Alltäglichen erzählt sie von Widersprüchen, Zumutungen und leiser Widerständigkeit.
Nina Maria Metzger arbeitet als Autorin und Regisseurin und wurde für ihr literarisches Schaffen mit diversen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. dem Dramatiker:innenstipendium der Literar Mechana, dem Emil Breisach Preis oder dem Linz Kultur Arbeitsstipendium. Sowohl in ihren Inszenierungen als auch in ihren Texten fokussiert sie sich auf die Verknüpfung persönlicher Lebensrealitäten mit gesellschaftlichen Machtstrukturen.
Begleitet wird sie dabei von Stefan Opeker, dem Musiker ihres Vertrauens, dessen Musik den Texten Raum gibt und eigene Akzente setzt.
19.00 | Atelier Studio 3, Schloßberg 3 in Linz
So, 8.3.
Frauen*rechte sind Menschenrechte
Auf Antrag von Clara Zetkin und Käte Duncker wurde auf der Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 1910 beschlossen, jedes Jahr einen Internationalen Frauentag durchzuführen. Im Jahr darauf, 1911, waren es Hunderttausende Frauen, die in Europa für das Frauenwahlrecht demonstrierten. Clara Zetkin verstand die demokratische Forderung nach Frauenwahlrecht als erste notwendige Maßnahme gegen Unterdrückung und Ausbeutung und als Voraussetzung, um die politische Gleichberechtigung der Geschlechter zu realisieren.
Die Schauspielerin und Regisseurin Verena Koch liest Texte von Olympe de Gouges, Clara Zetkin, Virginia Woolf, Virginie Despentes und eigene Texte.
Musikalische Begleitung: Anna Mittermeier am Kontrabass
19.00 | Atelier Studio 3, Schloßberg 3 in Linz
Mi, 11. + 18. + 25.3.
Geld oder Leben – Das Bürger:innen-Theater
Im vergangenen Jahr hat das Bürger:innen-Theater das Wasser-Projekt im Botanischen Garten umgesetzt. Dieses Jahr geht es – ausgehend von der Midas-Sage – um Geld oder Leben, um Überreichtum oder Armut, um Deals oder Demokratie. We are not for sale. Eine böse, freche, komische Revue mit Musik.
Jetzt im Februar starten Verena Koch, Rosa Tempel und Franz Huber mit den szenischen Proben. Interessierte an diesem Theaterprojekt können jederzeit einsteigen und mitmachen – vor und hinter der Bühne. Unser Theaterprobenraum ist heuer in der Melicharstraße, ein Raum groß genug für Stimm- und Atemübungen, musikalische Proben und die Entwicklung von Spielszenen. Herzlich willkommen.
17.00 | M8, Melicharstraße 8, 4020 Linz
Sa, 28.3.
Samstags-Café bei Renate
Herzlichen willkommen bei Kaffee oder Tee, Brot oder Gebäck, süß oder pikant!
Können es sich die Reichen und Mächtigen wirklich richten oder bekommen diese Menschen doch irgendwann die Rechnung für ihr Tun präsentiert?! Jetzt erwischt es den einen oder anderen, der bisher geglaubt hat, ganz einfach davon zu kommen. Reden wir darüber!
ab 10.00 | Volkshaus Kandlheim, Eingang: Großer Saal, Edlbacherstraße 1, 4020 Linz

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rückblick bei makart
Wasser
und warum es nicht egal ist
Ein Ausflug in den Botanischen Garten wäre fein. Doch was sind das für merkwürdige Gestalten, die da zwischen den Bäumen stehen, an den Teichen sitzen, ja, aus den Tümpeln auftauchen? Und wieso hören wir ihre Gedanken und Träume plötzlich durch unsere Kopfhörer? Nach einem Jahr intensiver Workshop-Arbeit lädt die phönix:volksbühne zu einem theatralen Audiowalk. Ein Spaziergang, der Fragen aufwirft zu unserem Umgang mit Wasser, das hier alles durchfließt, mal poetisch, mal realistisch. Am Ende lösen wir gemeinsam ein paar Rätsel: nicht nur über die chemische Zusammensetzung oder den Weg des Wassers, sondern vor allem über seinen Wert, seine Geheimnisse und seine und unsere Verletzlichkeit.
phönix:volksbühne in Zusammenarbeit mit dem Bürger:innentheater des makart-Vereins
Leitung Verena Koch, Matthias Kreitner, Franz Huber
Ausstattung Natascha Wöss, Dido Sargent
Audio-Installation Björn Büchner
Texte Schreibwerkstatt der phönix:volksbühne entstanden
Eine Koproduktion mit SCHÄXPIR



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Reinschauen lohnt sich!
Speziell kreiiert für Menschen im und ums Viertel von Menschen aus dem Viertel.
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Gesprächsreihe
„Wem gehört die Stadt?“
Keine ganz neue Frage, vielleicht auch eine, die sich nicht beantworten lässt, aber sicher eine, die zum Denken und Sprechen anregt.
Wie „geschieht“ Entwicklung von Stadt und Stadtteil? Sind das geplante („Stadtentwicklungsplan“) Entscheidungen? Wenn ja, wer entscheidet was? Wirkt hier die „unsichtbare Hand“ des Marktes? Wie lassen sich die Interessen der AnwohnerInnen in diese Prozesse und Entscheidungen integrieren? Wollen die das überhaupt? Und wenn ja, was genau will wer eigentlich? Und wie werden aus diesen Entscheidungen welche, die mehr sind als „faule Kompromisse“?
Mit dieser Gesprächsreihe im Talkshow-Design, möchten wir die unterschiedlichsten Versuche bürgerschaftlicher Stadtteilentwicklung vorstellen. Und zu neuen Versuchen anstiften. Ziel ist es, die „lessons learned“ herauszuarbeiten und für mögliche zukünftige Projekte nutzbar zu machen. Was braucht es, um gestalterisch in Planungsprozesse einzugreifen, was sind Erfolgs- und was sind Scheiterkriterien? Und: Wir wollen Diskussion anregen zur Frage: Wie wollen wir leben – in unserem Viertel?
Die Idee zur Form der Gespräche ist, dass VertreterInnen von Initiativen zur Gestaltung von Stadt und Stadtteil, ExpertInnen, (Stadt-)PolitikerInnen etc. in einem Interview/moderierten Gespräch ausgiebig zu Wort kommen und danach die Gesprächsrunde auf die anwesenden Gäste erweitert wird.
Einige Gespräche werden durch dorftv.at aufgenommen und entweder gestreamt oder als Video auf dorftv.at gespeichert.
Serie
„Die Straßen des Makartviertels“
Die Straßen des Makartviertels zieren oftmals Namen von Dichtern, Politikern und anderen Menschen des öffentlichen Lebens. Wir gehen täglich durch diese Straßen und wissen oft nicht, was sich hinter diesen Namen verbirgt. In dieser Serie wollen wir uns einigen dieser Straßen des Viertels widmen, um die Namensgeber zu recherchieren und davon zu erzählen …