
– Bild: Verena Koch –
Mi, 3. + 10.6 + Mo, 15. + 22. + 29.6.
Geld oder Leben – Das Bürger:innen-Theater
Im vergangenen Jahr hat das Bürger:innen-Theater das Wasser-Projekt im Botanischen Garten umgesetzt. Dieses Jahr geht es – ausgehend von der Midas-Sage – um Geld oder Leben, um Überreichtum oder Armut, um Deals oder Demokratie. We are not for sale. Eine böse, freche, komische Revue mit Musik solls werden.
Mit den Übungen zu Atem, Stimme und Bewegung sind wir schon gestartet, die ersten Szenen werden schon geprobt. Interessierte an diesem Theaterprojekt können noch einsteigen und mitmachen – vor und hinter der Bühne. Herzlich willkommen.
17.30 | M8, Melicharstraße 8, Linz
Fr, 12.6.
Reparatur-Café
Wir sind eine nachbarschaftliche, nicht-kommerzielle Veranstaltung, bei der kaputte, tragbare Gegenstände alleine oder gemeinsam repariert werden können. Das Reparatur-Café findet regelmäßig am zweiten Freitag in allen geraden Monaten statt.
Eine Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Franckviertel-Bulgariplatz, dem Klimabündnis und dem Diakoniewerk Linz, bei dem wir zu Gast sind.
18.00 – 21.00 | Diakoniewerk, Melicharstraße 2, 4020 Linz



Sa, 13.6.
„Regenbogen zu besteigen ist das einfachste der Welt“
Lieder und Texte zur Lage mit Katja Blessing & Verena Koch & Klavier & Bier & Wasser & Wein
Endlich Sommer! Ein Monat, der alles leichter macht. Auf Straßen, in Gärten, an Seen. Wir wollen diese Leichtigkeit aufgreifen, ohne die Lage zu unterschätzen. In einer Welt der Klimakrise haben wir eigentlich keinen Moment zu verlieren. Stattdessen spüren wir jetzt vor allem die Folgen einer miesen Neuauflage von Krieg. Das Weltmachtgefüge scheint sich zu verschieben und es ist doch nicht so leicht, dabei zuversichtlich und fröhlich zu bleiben. Aber genau das wollen wir versuchen, mit Hilfe kluger Vordenker:innen von Kästner bis Sargnagel und voller Überzeugung, dass die Suche nach Schönheit und Liebe nicht endet. Der Rückzug ins Private ist keine Lösung, denn es gibt viel zu tun.
19.00 | Atelier Studio 3, Schloßberg 3, Linz
Do, 25.6.
Pazifismus und Friedensaktivismus – wichtiger denn je
Mit Alexandra Gusetti und Franz Huber
Menschen, die für Frieden einstehen, pazifistische Werte hochhalten, werden oft als naiv oder altmodisch abgetan. Und doch müssen wir angesichts der Weltlage, angesichts einer anhaltenden Resignation, Ratlosigkeit, unendlicher Unsicherheiten und einer Selbstverständlichkeit militärischer Aufrüstung über Krieg und Frieden reden. Wie könnte ein zeitgemäßer, undogmatischer Pazifismus lauten? Was bedeutet es friedensfähig zu sein? Alexandra Gusettis Texte zu einem zeitgemäßen Pazifismus werden begleitet von literarischen und dokumentarischen Texten, u. a. von Wolfgang Borchert, Alexander Kluge, Ernesto Cardenal.
Alexandra Gusetti Philosophin, Autorin, psychologische Beraterin, Vorstandfrau von WILPF Austria (Women`s International League für Peace and Freedom).
Franz Huber Dramaturg und Autor
19.00 | Atelier Studio 3, Schloßberg 3, Linz
Sa, 27.6.
Samstags-Café bei Renate
Herzlich willkommen bei Kaffee oder Tee, Brot und Gebäck und süß oder pikant.
Haben wir beim letzten Mal mit unseren Nachbarn geplaudert? Wirkt sich die Sperre der Seestraße bei Hormus – neben Benzin und Kerosin – auch bald auf unsere Lebensmittelversorgung aus? Wahrscheinlich macht sich jeder von uns wegen der Lebensmittel Sorgen. Wird es genug regnen? Gibt es genug Dünger? Oder wird es wieder zu trocken? Können wir uns die Preise künftig noch leisten? Nachbarschaftlich könnten wir uns jedoch beistehen. Was der eine zu viel im Garten oder auf dem Balkon angebaut hat, könnte man doch mit anderen teilen? Das ist auf jeden Fall eine Überlegung und ein gutes Gespräch wert!
10.00 – 12.30 | Volkshaus Kandlheim, Eingang: Großer Saal, Edlbacherstraße 1, Linz

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rückblick bei makart
Wasser
und warum es nicht egal ist
Ein Ausflug in den Botanischen Garten wäre fein. Doch was sind das für merkwürdige Gestalten, die da zwischen den Bäumen stehen, an den Teichen sitzen, ja, aus den Tümpeln auftauchen? Und wieso hören wir ihre Gedanken und Träume plötzlich durch unsere Kopfhörer? Nach einem Jahr intensiver Workshop-Arbeit lädt die phönix:volksbühne zu einem theatralen Audiowalk. Ein Spaziergang, der Fragen aufwirft zu unserem Umgang mit Wasser, das hier alles durchfließt, mal poetisch, mal realistisch. Am Ende lösen wir gemeinsam ein paar Rätsel: nicht nur über die chemische Zusammensetzung oder den Weg des Wassers, sondern vor allem über seinen Wert, seine Geheimnisse und seine und unsere Verletzlichkeit.
phönix:volksbühne in Zusammenarbeit mit dem Bürger:innentheater des makart-Vereins
Leitung Verena Koch, Matthias Kreitner, Franz Huber
Ausstattung Natascha Wöss, Dido Sargent
Audio-Installation Björn Büchner
Texte Schreibwerkstatt der phönix:volksbühne entstanden
Eine Koproduktion mit SCHÄXPIR



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Reinschauen lohnt sich!
Speziell kreiiert für Menschen im und ums Viertel von Menschen aus dem Viertel.
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Gesprächsreihe
„Wem gehört die Stadt?“
Keine ganz neue Frage, vielleicht auch eine, die sich nicht beantworten lässt, aber sicher eine, die zum Denken und Sprechen anregt.
Wie „geschieht“ Entwicklung von Stadt und Stadtteil? Sind das geplante („Stadtentwicklungsplan“) Entscheidungen? Wenn ja, wer entscheidet was? Wirkt hier die „unsichtbare Hand“ des Marktes? Wie lassen sich die Interessen der AnwohnerInnen in diese Prozesse und Entscheidungen integrieren? Wollen die das überhaupt? Und wenn ja, was genau will wer eigentlich? Und wie werden aus diesen Entscheidungen welche, die mehr sind als „faule Kompromisse“?
Mit dieser Gesprächsreihe im Talkshow-Design, möchten wir die unterschiedlichsten Versuche bürgerschaftlicher Stadtteilentwicklung vorstellen. Und zu neuen Versuchen anstiften. Ziel ist es, die „lessons learned“ herauszuarbeiten und für mögliche zukünftige Projekte nutzbar zu machen. Was braucht es, um gestalterisch in Planungsprozesse einzugreifen, was sind Erfolgs- und was sind Scheiterkriterien? Und: Wir wollen Diskussion anregen zur Frage: Wie wollen wir leben – in unserem Viertel?
Die Idee zur Form der Gespräche ist, dass VertreterInnen von Initiativen zur Gestaltung von Stadt und Stadtteil, ExpertInnen, (Stadt-)PolitikerInnen etc. in einem Interview/moderierten Gespräch ausgiebig zu Wort kommen und danach die Gesprächsrunde auf die anwesenden Gäste erweitert wird.
Einige Gespräche werden durch dorftv.at aufgenommen und entweder gestreamt oder als Video auf dorftv.at gespeichert.
Serie
„Die Straßen des Makartviertels“
Die Straßen des Makartviertels zieren oftmals Namen von Dichtern, Politikern und anderen Menschen des öffentlichen Lebens. Wir gehen täglich durch diese Straßen und wissen oft nicht, was sich hinter diesen Namen verbirgt. In dieser Serie wollen wir uns einigen dieser Straßen des Viertels widmen, um die Namensgeber zu recherchieren und davon zu erzählen …